Miteinanders/Inklusion

Ein Theaterprojekt zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen.
Theaterworkshop für Gruppen bis zu 25 Kindern im Grundschulalter

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Der inhaltliche Ansatz des Projektes orientiert sich an der UN  - Menschenrechtskonvention für Menschen mit Behinderungen, insbesondere an Artikel 7 Kinder mit Behinderungen und Artikel 8 Bewusstseinsbildung. Das Projekt wurde in einem weitge-knüpften Netzwerk zwischen Schulen für behinderte Menschen, dem Staatlichen Schulamt, Stadt und Landkreis Heilbronn, den Wohlfahrtsverbänden und der Presse im Stadt- und Landkreis Heilbronn realisiert.

* 1. Entwicklung des Theaterstückes  "Flieg Tölpel flieg!" oder "Du bist (k)ein Tölpel" Eine fabelhafte Theatererzählung über das Anderssein mit Aufführungen vor Schülern, Lehrern und Familien: 

Publikumsreaktionen: "Es ist eine wunderbares Theaterstück entstanden, das mich sehr berührt, gerührt und zu Nachdenken angeregt hat. Die Geschichte wird so einfühlsam dargeboten, und trotzdem werden die Sorgen und Nöte aller Beteiligten thematisiert und nichts wird unter den Teppich gekehrt. Die faszinierten Gesichter und Reaktionen einiger behinderter und nichtbehinderter Kinder sowie deren Eltern sprachen Bände".

"Ohne moralische Schwere gelingt es in einem wunderschön inszenierten Theaterstück das Thema Ausgrenzung durch Behinderung in das Bewusstsein der Zuschauer zu bringen. Der kleine Tölpel wird zum Kind das im Rollstuhl sitzt oder durch eine Lerneinschränkung seine Grenzen hat. Der Tölpel aus der Nachbarschaft lässt manchen darüber ins Grübeln kommen, wo er denn sein eigenes Verhalten in der Schule oder am Arbeitsplatz Menschen die etwas anders sind ausgrenzt, und viele Eltern erkennen in dem Theaterstück ihre eigene Odyssee wenn es darum geht, ein Kind mit Behinderungen einfach dazu gehören zu lassen.

* 2. Nachbereitungen für Schulklassen um Inhalte und Eindrücke zu diskutieren und Eindrücke zu vertiefen:

Reaktionen der Schulen: "Am nächsten Tag im Unterricht in der Schule sprudelten viele, viele Eindrücke vom gesehenen Stück gerade so aus den Schülern heraus.  Mit hoher Motivation und Engagement erstellten die Schüler vor dem Workshop ein Plakat auf dem festgehalten wurde, was für unser Schüler ganz eindrücklich in Erinnerung geblieben ist. Besonders stolz machte sie das Vorlesen, Nachspielen, und Nachsprechen der einzelnen Punkte. Im Workshop war "Bewegtes Schauspielen" angesagt. 

* Theaterworkshop: "Miteinander(s)" mit behinderten und nicht behinderten Kindern. Die Teilnehmer erhalten die Möglichkeit,  unterschiedliche Facetten des Anderssein zu erspüren, zu erfahren und auszudrücken: 

Reaktionen der Schulen:  "Die Workshop Arbeit vertiefte das Gesehene nochmals. Für die Schülerinnen und Schüler war es wichtig einzelne Szenen nochmals nachzuspielen, und somit eine besseres Verständnis zu erlangen. Sich als Schauspieler zu fühlen und sich der Rolle entsprechend zu verhalten, war ein tolles Gefühl für die Schülerinnen und Schüler. Das Nachbauen des Steinturms, zeigt den Schülerinnen und Schülern, dass auch Erwachsene noch lernen dürfen und manchmal von den eigenen Vorstellungen "behindert" werden. Wieder einmal zeigte diese Begegnung, dass man gemeinsam, ob mit oder ohne Behinderung, im gemeinsamen Tun zu neuen Einsichten und Ergebnissen kommt!"

* Entwicklung des Anschlussprojektes : "Du bist einzigartig!" Behinderte und nicht behinderte Menschen begegnen sich und sammeln zusammen mit Theaterpädagogen, Schauspielern und Musikern im selbstständigen und selbstverständlichen Miteinander Erfahrungen in den Bereichen Musik, Tanz, Theater, Körperwahrnehmung und Bewegung:


Reaktionen auf das Gesamtprojekt:  "Beruflich habe ich mit behinderten Kindern und deren Eltern zu tun und kenne daher die großen Sorgens des Andersseins, des Ausgegrenztseins, des Gemopptwerdens. Deshalb kann ich Ihnen gar nicht dankbar genug sein, welch tolle Sache mit diesem Projekt entstanden ist". 

"Behutsam werden wir an das Thema Behinderung und die damit einhergehenden Problem herangeführt.  Es berührt unsere Herzen!"

"Es ist normal, verschieden zu sein!"


Ort: Theater Heilbronn, Kammerspiele
Dauer ca.60-90 Minuten
Die Teilnahme ist kostenlos.
Gefördert von der Heilbronner Stimme-Aktion „Menschen in Not“.

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